Ankor Wat

Temple-Run in Kambodscha

In Kambodscha kommt man an einem Besuch von Angkor mit seinen mehr als 1.000 Tempeln und Heiligtümern nicht vorbei. Zurecht, denn die Tempelanlage in der Nähe von Siem Reap ist ein archäologisches Wunder und zieht jeden Besucher in ihren Bann.

“The work of giants!” (Henri Mouhot, 1864)

Jeder Tempel für sich ist ein gigantisches Meisterwerk. Allen voran Angkor Wat mit seinen unzähligen Apsaras, halb Frau, halb Göttin, die hier die Tempelwände zieren. An jeder Säule oder Mauer warten Details darauf entdeckt zu werden, seien es Sanskrit-Texte, farbige Verzierungen oder Reliefs, die von von Schlachten und Ereignissen vergangener Tage berichten.

“It is impossible to see human nature brought to a higher state of perfection. We only have the Cambodians and the Greeks. They have found postures which we had not dreamed of, movements which were unknown to us, even in ancient times…” (Auguste Rodin, 1906)

Aber auch die kleineren Tempel wie Banteay Srei, Bayon oder Beng Mealea sind jeden Besuch wert. Unser Highlight war definitiv Ta Phrom, auch bekannt aus dem Action-Streifen Tomb Raider. Der von Dschungel umgebene Tempel wirkt unfassbar atmosphärisch, weil er mehr oder weniger in dem Zustand belassen wurde, in dem er vorgefunden wurde Die Überreste sind mit unzähligen Würgefeigen überwuchert, und man fragt sich ob sie den Gebäuden Halt geben oder diese nicht eher auseinander sprengen. Einzelne Bereiche des Tempels erinnern dann auch an ein Trümmerfeld. Aber gerade die Kombination aus halb verfallenem Tempel und üppig wucherndem Dschungel machen den Reiz der Anlage aus.

Nicht zuletzt haben die Menschen, die wir vor Ort getroffen haben den Besuch in Angkor zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Vor allem Rina, die uns drei Tage lang von Tempel zu Tempel begleitet hat und vermutlich zu jedem einzelnen Stein eine Geschichte erzählen kann, bleibt in Erinnerung.